Der Hase im Buddhismus

Februar 13, 2011 in Lokales von Land Kamerun

Hasen im Buddhismus

Hasen im Buddhismus

Der Hase im Buddhismus

Der Hase ist das vierte Tier im chinesischen Tierkreis. Nach altem chinesischen Glauben sitzt er auch heute noch im Mond und gilt deswegen als lunares Tier und Attribut aller Mondgottheiten.

Aufgrund seiner engen Verbindung zum Mond, verkörpert der Hase Wiedergeburt, Verjüngung, Fruchtbarkeit, Weiblichkeit und Intuition.

Im Buddhismus besteht die Legende, dass der Hase im Mond von Buddha dorthin gebracht worden war und sich selbst als Opfer anbot, als Buddha hungrig war. Seitdem symbolisiert der Hase im Buddhismus vollkommene Selbstaufopferung, da er sich der Legende zufolge schließlich selbstlos im Feuer opferte.

Quelle: http://www.ypsilon-asiatika.de/warenkunde-asiatische-produkte/Hase.html

Die Geschichte von Buddha und dem Hasen:

In den Tagen der irdischen Existenz des Buddha gab es eine Waldlichtung, auf der sich Asketen zur Meditation trafen. Die Bedingungen auf dieser Lichtung ähnelten einem Paradies auf Erden, es herrschte eine heilige Atmosphäre, die auch auf die Tiere des Ortes abstrahlte. Aufgrund seiner Harmlosigkeit erwählten die Tiere den Hasen zum Exegeten buddhistischer Schriften. Eine Lehrtätigkeit ist zwar sehr ehrenhaft, aber meistens nicht mit dem Erwerb eines großen Vermögens verbunden, weshalb der Hase in ziemlicher Armut lebte. Eines Abends kam der Buddha höchst persönlich mit einigen Schülern auf die Waldlichtung, um seine Lehrreden zu halten. Die ganze Nacht verbrachte er im Gespräch, bis am nächsten Mittag die Sonne hoch am Himmel stand. Buddha nahm die Gestalt eines Brahmanen an und rief erschöpft und verzweifelt aus: „O weh, meine Gefährten sind fort und ich habe mich verirrt! Ich bin hungrig und durstig! Habt Mitleid mit mir und helft!” Die Tiere des Waldes hörten diesen Ruf der Verzweiflung und beeilten sich, ihre Hilfe und Gastfreundschaft anzubieten. Der Otter brachte Fisch, der Schakal seine Beute, ein jeder trug herbei, was er entbehren konnte. Als aber die Reihe am Hasen war, stand dieser wegen seiner Armut mit leeren Händen da. „Meister”, sagte er, „ich, der ich im Wald aufgewachsen bin, gemästet mit Gras und Kräutern, habe nichts anzubieten außer meinem eigenen Körper. Gewähre uns die Gunst deiner Rast in unserer Mitte und erlaube mir, dich mit meinem eigenen Fleisch zu nähren!” Als er zu Ende gesprochen hatte, gewahrte er eines Haufens magischer Holzkohle, die rauchlos glühte. Er wollte gerade auf den Scheiterhaufen springen, als er noch einmal innehielt, um sich die Flöhe aus dem Fell zu kämmen: „Meinen Körper mag ich dem Erleuchteten opfern”, flüsterte er, „aber ich habe nicht das Recht, Euch das Leben zu nehmen.” Nachdem die Parasiten in Sicherheit gebracht waren, stürzte sich der Hase auf den Scheiterhaufen.

Der Buddha – wieder die eigene Gestalt annehmend – pries die Vortrefflichkeit des Opfers und sprach: „Wer das Selbst vergisst, und sei es die geringste Kreatur auf Erden, wird in den Ozean des Ewigen Friedens eingehen.” Zur Belohnung des Hasen entschied Buddha, dass der Mond in Zukunft sein Bild tragen sollte, als ein leuchtendes Vorbild in aller Ewigkeit. Und dies mag der Grund dafür sein, dass der Hase in China am Laternenfest (15. Tag des 1. Monats nach dem traditionellen chinesischen Kalender, es bildet den Abschluss der Neujahrsfeierlichkeiten nach dem Frühlingsfest) und beim Mondfest (15. Tag des 8. Monats nach dem traditionellen chinesischen Kalender) gerne in Gestalt eines Lampions auftaucht.

Quelle: http://german.beijingreview.com.cn/german2010/zhuanti/txt/2011-02/01/content_330380.htm

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