Kameruner Göhrde-Reitjagd 2011

November 7, 2011 in Pferdesport von Thorsten Rangnau

Joachim Stehr: Schönste Reitjagd seit Jahren. Erwachsenenfähe ist Hardt. Jugendfähe ist Tine. Strenges Jagd-Gericht

Fuchs ausreiten! Göhrde-Reitjagd Kamerun

Fuchs ausreiten! Göhrde-Reitjagd Kamerun

Wie immer am ersten Novemberwochenende fand auch dieses Jahr die traditionelle Kameruner Hubertusjagd vom 4 bis zum 6. November 2011 statt. Über 50 Jagdteilnehmer konnte Familie Stehr und das Land-Kamerun – Team am Freitagabend zur Schnitzelparade begrüßen.
Am nächsten Morgen nahmen Reiter und Zuschauer um zehn Uhr auf dem Springplatz in Kamerun Aufstellung zum Stelldichein und die Jagd konnte beginnen. Auch dieses Mal wurde die Jagdgesellschaft von der Jagdhornbläsergruppe Damnatz begleitet und sorgte für die Richtige Jagdstimmung. Unterstützt wurden die Bläser dabei von der wunderschönen Herbstlandschaft der Göhrde, durch die die Jagdstrecke in diesem Jahr führte, und durch das trockene, aber leicht neblige Herbstwetter. All dies und die Tatsache, dass die Jagd ohne Unfall von statten lief, schenkte uns ein Jagdereignis der besonderen Sorte.
Die Zuschauer sahen eine tolle Reitjagd mit einer Strecke von sage und schreibe 25 Km Länge, die vorbei an Tollendorf, Govelin und Harlingen führte. Nach vier Stunden erreichte die Jagdgesellschaft den Fuchsbau, wo mit dem Finale, dem ausreiten der neuen Füchse begonnen werden konnte.
Begonnen wurde wie immer mit der Jugendfähe. Dagny Stehr gab sich große Mühe mit ihrem Ponywallach Kameruner Tequila den Fuchsschwanz zu verteidigen. Nach einer schnellen und rasanten Jagd gelang es Christine Brügge und Barad dur die Trophäe zu greifen.
Ebenfalls zügig ging es bei den Ü-20 Reitern zu. Als neue Erwachsenenfähe setzte sich Lisa Hardt auf Miss Mable gegen ihre Konkurrenten durch und entriss Marion Böttcher auf Kameruner Baileys den Fuchsschwanz.
Nachdem die Reiter sich um ihre Pferde gekümmert hatten, traf man sich in der Reithalle um die beiden neuen Fähen zu feiern und sich nach dem langen und schönen Ritt mit Erbsensuppe zu stärken. Bei der Ehrung der beiden Fähen erklärte Jagdherr Joachim Stehr, es habe bei dieser Jagd alles zusammengepasst und es sei die schönste Reitjagd gewesen, die er in den letzten zwanzig Jahren gesehen habe. Natürlich ließ sich die neue Fähe Lisa nicht lumpen und verteilte die erste Runde Getränke an die durstigen Reiter und Zuschauer. Die Bläser kamen natürlich auch nicht zu kurz und begleiteten das Ereignis mit Musik.
Am Abend wurde die erfolgreiche Jagd mit einem üppigen Jagdbuffet im Peerstall gefeiert.
Da die Jagd zwar ohne Unfall, aber leider nicht ganz ohne vergehen verlief, musste nach dem Essen das hohe Kameruner Jagdgericht unter der Leitung von Richterin Michi tagen. Hier holte der lange Arm des Gesetzes alle ein, die gegen die reiterlichen Regeln der Jagd verstoßen hatten. Staatsanwältin Marion forderte für alle Vergehen, die von nicht ordnungsgemäßer Kleidung bis hin zum überholen des Feldmasters reichten, die Höchststrafe, die auch in allen Fällen von der Richterin gegeben wurde. Die Jagdgesellschaft begrüßte den harten Kurs des Gerichtes und feierte anschließend gut gelaunt bis in die frühen Morgenstunden weiter.
Die Jagd klang am Sonntag dann mit dem Muskelkaterausritt und dem anschließenden Grünkohlessen aus.

Fotoalben Göhrde-Reitjagd Kamerun:

Reitjagd Fotoalbum gemischt
Jagd 2011 aus Wüppis Sicht

Linktipp Göhrde-Reitjagd Kamerun:

http://www.reiturlaub.com/reitjagd-gohrde-hitzacker/

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