Medikamente für Tiere

Oktober 12, 2011 in Hundeschule, Lokales von Juliane Raab

Wenn sich Tierhalter Medikamente für ihr Tier ohne tierärztliche Diagnose einfach in der Apotheke oder aus dem Internet besorgen, kann das für den Vierbeiner gefährlich werden, denn:

  •  1. aus der Sicht eines Laien sind Krankheitssymptome eines Tieres sehr leicht falsch zu deuten,
  • 2 . hinter einem harmlos erscheinenden Symptom verbirgt sich oftmals eine ernst zu nehmende Erkrankung, die unverzüglich vom Tierarzt oder Tierheilpraktiker behandelt werden sollte,
  • 3. verschiedene Tierarten können auf dasselbe Medikament sehr unterschiedlich reagieren,
  • 4. Arzneimittel, die für menschliche Beschwerden entwickelt sind, können beim Tier unter Umständen tödlich wirken oder erhebliches Leid bewirken,
  • 5. ein falsch eingesetztes Medikament schadet mehr, als es nützt.

 

Nur weil ein Medikament oder ein homöopathisches Mittel das Tier des Nachbarn oder Freundes kuriert hat, heißt das nicht, dass es auch die richtige Arznei für Ihr Tier ist. Gerade bei der Verwendung von homöopathischen Mitteln wird von vielen Tierhalten wild "herumprobiert", frei nach dem Motto: Kann ja nicht schaden!. Das ist jedoch falsch, denn auch Homöopathika können, falsch angewandt, dem Tier schaden.  Auch bei Kräutern oder ätherischen Ölen sollten Tierhalter sich genau erkundigen, ob diese für ihr Tier verträglich sind. Das allseits beliebte Teebaumöl ist für Katzen zum Beispiel sehr giftig und kann schlimmstenfalls sogar tödlich sein!

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