Reitjagd 2016

November 9, 2016 in Auswahl-Artikel, Pferdesport von Land Kamerun

Reitjagd 2016: Die Pferde und Reiter waren so fit – wir hätten am Sonntag gleich noch eine Reitjagd machen können.

Es ist der „Dreiklang aus Mensch, Tier und Natur“, das Zusammensein – draußen bei jedem Wetter – mit den Pferden und Zuschauern auf dem Wagen. Es ist die „Freiheit im Galopp“, das schnelle Reiten  bis die Augen tränen, den Klang der Jagdhörner am Waldesrand vernehmen und Springen über alles was vor uns auftaucht. Das Jagdreiten ist auch ein Gefühl der Verbundenheit von Heute mit Gestern, das Fortführen einer in Jahrhunderten gewachsenen Tradition. Dazu gehört es sich und das Pferd herauszubringen und zu trainieren für den langen und aufregenden Ritt – auch darin liegt der besondere Reiz dieser reitsportlichen Disziplin, die seit 45 Jahren auf der Reitsportanlage in Kamerun im goldenen Herbst ausgeübt wird.

Fotoalbum Reitjagd 2016

Reitjagd und Trainingswoche 2017 – alle Info & Reservierung

... bei allerbestem Wetter!

Jagdtraining … bei allerbestem Wetter!

Alles begann mit der Trainingswoche vor der Reitjagd. Die “Woche der Freude” macht ihrem Namen alle Ehre, denn die Trainingswoche war dieses Jahr besonders beliebt und die Trainingsreiter sehr engagiert. Die Pferde wurden best trainier. Am 30.10.16 ging es los. Täglich ging es in jeweils vormittäglichen und nachmittäglichen ausgedehnten konditionsaufbauenden Ritten in die Umgebung von Kamerun und in der reitfreien Zeit wurden die Pferde gepflegt und versorgt, abends wurde in großer Runde beisammen gesessen und so manches Erlebnis des Tages zum Besten gegeben.

 

Am Samstag, den 05.11.2016 um 10:00 Uhr versammelten sich 34 Reiter und 4 Wagenanhänger mit dazugehörigen Zuschauern zum „Stelldichein“ in großer Spannung, wer zum Jagdfinale in diesem Jahr die begehrte Trophähe erbeutet.

 

Die Zuschauer hatten immer einen Logenplatz

Die Zuschauer hatten immer einen Logenplatz

Zudem steuerte eine Trecker-Kolonne verschiedene Aussichtspunkte an. Auf den Anhängern saßen die Zuschauer und verfolgten das Geschehen. Auch hier war tolle Stimmung zu verbuchen. Nach zwei Dritteln der rund 20 Kilometer langen Jagdstrecke wurde eine Pause eingelegt. Die Pferde wurden versorgt, und die Reiter konnten sich an dem Gabentisch des Versorgungswagens stärken. Weiter ging es dann durch die herbstliche Landschaft. Am Rande des Echowaldes lauschte so mancher Reiter oder Zuschauer ehrfürchtig dem  Wohlklang der Jagdhörner an dieser ganz besonderen Stelle. Die Reitjagd gipfelte nach dem letzten Abschnitt im Eintreffen aller Reiter und Zuschauer auf dem „Jagdfeld“ zum „Fuchsausreiten“. Die alte Jugendfähe Franziska Hotopp lieferte sich eine spektakuläre Verfolgungsjagd mit den eifrigen Verfolgern. Nachdem schon einige Reiter die Fähe im gestreckten Galopp knapp verfehlten, jagte Angelina Petersen von dem Reitverein Sportfarm Lüneburger Heide e.V. mit ihrer Stute Tarja herbei und schaffte es den Fuchsschwanz zu ergattern!

Ebenso aufregend war die Hatz auf die Erwachsenenfähe Anna Schinken als es das zweite Mal hieß „die Jagd ist frei“. Es wurde schnell und die Fähe wurde mehrfach von den Aspiranten auf den neuen Titel bedrängt. Auch hier machte eine Frau das Rennen und schaffte es den Fuchsschwanz innerhalb der Hatz an sich zu nehmen. Die diesjährige Erwachsenenfähe heißt Katharina Brödje.

 

Es wurde geehrt und dann gefeiert

Es wurde geehrt und dann gefeiert

Anschließend wurde auf dem großen Springplatz der Reitanlage in Kamerun zum Halali geblasen, dem letzten Hornsignal, das die Jagd beendet. Es trafen sich nach dem Abwarten der Pferde alle Reiter und Zuschauer in der großen Reithalle wieder um gemeinsam die leckere Erbsensuppe zu genießen. Nach den Ehrungen, Reden und letzten Einlagen der Jagdhornbläser hieß es dann auf zur Vorbereitung für die große Jagdfeier nebst „Jagdgericht“ bei dem kleinere Vergehen der Jagdreiter mit lustigen Strafen geahndet wurden.

Reitjagd Hitzacker Elbe Göhrde Lüneburger Heide

 

 

 

 

 

 

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