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“Durch das wilde Wendland” öffentlich

März 9, 2010 in Lokales, Wanderreiten von Ute Grevé

Nachdem die Wege wieder eingeschneit und unsichtbar geworden sind hier nun zur seelischen Erbauung die Information:
Unsere “Wildes Wendland Tour” ist online unter www.gpsies.com einzusehen. Damit ist die Verbindung von Land Kamerun ins 1. Deutsche Kartoffelhotel in Lübeln für jeden nachzureiten.
Ich halte die Veröffentlichung solcher Informationen für einen wichtigen Beitrag für die Förderung des nachhaltigen Tourismus im Kreis Lüchow-Dannenberg und speziell im Wendland, lässt sich doch durch die Herausgabe (GPS-tauglicher) Wege der Touristenstrom wunderbar lenken. Dies ist ein Weg, die Naturschönheiten der Region bekannt zu machen und gleichzeitig die schutzbedürftigen Raritäten am Leben zu lassen.

Wendländische Bauernhäuser

März 7, 2010 in Lokales, Radfahren, Wandern, Wanderreiten von Ute Grevé

Grundrisse und Schnitte von Zwei-, Drei- und Vierständerhäusern

Fachwerkäuser im Wendland

Das Wendland ist reich an alten, verzierten und interessant ausgeschmückten Bauernhäusern. Zwei Arten des niedersächsischen Bauernhauses treffen wir im Landkreis Lüchow-Dannenberg an: (1) das “Kübbungshaus” der Lüneburger Heide (Zweiständerhaus) und (2) das Steilgiebelhaus (Vierständerhaus). Weniger häufig ist das Dreiständerhaus im Wendland anzutreffen.
Der Grundriss der drei Haustypen ist meist identisch. Wirtschafts- und Wohnteil befinden sich unter einem Dach. Am Giebel, der zum Dorfplatz zeigt, befindet sich die Einfahrt zur Tenne, die den breiten Mittelraum einnimmt. Beiderseits der Tenne lagen die Ställe, darüber der Trockenboden, der durch offene Fächer am Giebel belüftet werden konnte. Am freien hinteren Ende der Tenne lag früher zentral die freie Feuerstelle, die im Laufe der Zeit kaminartig an die hintere Wand gemauert und von einem “Schwibbogen” überspannt wurde.
in neuerer Zeit grenzte man den Küchenteil häufig durch eine Wand zur Tenne hin ab. Rechts und links der Feuerstelle führten zwei Türen zu zwei Stuben, deren Fenster im Giebel zum Hof hinaus lagen. Hier befand sich die sogenannte “Gute Stube”, die Dönz, wo man sich hauptsächlich zu Festtagen aufhielt. In die Seitenwände warren Alkoven, Bettnischen, für die Familie eingebaut. Beidseitig der Dönz lagen die beiden Kammern mit den Schlafstellen für die Mägde und Knechte.
(nach Knabenschuh, D.: “Abenteuer Deutsche Landschaften – Wendland Elbufer Drawehn”; Gartow 1997)

Neues Licht in der Reithalle

März 4, 2010 in Pferdesport von Thorsten Rangnau

Neue Beleuchtung in der Reithalle der Sportfarm

Neue Beleuchtung in der Reithalle der Sportfarm

Seit gestern hat die Reithalle in Kamerun eine neue Beleuchtungsanlage. Von nun an sorgen die vierzehn neuen Lampen für perfekte Lichtbedingungen bei besonderen Events in den Abendstunden. Die Reiter der Sportfarm Lüneburger Heide  freuen sich über die neue Deckenbeleuchtung.

www.sportfarm.org

Kameruner Natur- und Landschaftsführungen jetzt auch in Biosphärenreservatsangebot

März 2, 2010 in Lokales, Radfahren, Wandern, Wanderreiten von Ute Grevé

BSR-ZNL-Broschüre_2010

Ab sofort werden Kameruner Natur- und Landschaftsführungen – egal ob mit Pferd, Fahrrad oder Wanderschuhen – auch in der Broschüre “Natur und Kultur erleben” der Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue mit Sitz in Hitzacker angeboten.
Die Broschüre stellt eine Sammlung von Angeboten zertifizierter Natur- und Landschaftsführer (ZNL) aus der Region dar. Die Zertifizierung wurde nach einer Prüfung durch die Alfred-Toepfer-Akademie für Naturschutz und die Biosphärenreservatsverwaltung Niedersächsische Elbtalaue/Elbhöhen-Wendland erteilt. Die Broschüre ist bei mir erhältlich.

Touren für das Wanderreiten in Elbtalaue und östlicher Heide

März 2, 2010 in Wanderreiten von Ute Grevé

Neue Touren hat das Land … Im Land Kamerun haben wir jetzt neue, herrliche Wanderreitstrecken ausgekundschaftet und für gut befunden. Also – egal, ob mit eigenem Pferd oder ohne – lasst Euch die Landschaft zeigen, in der sich Heide, Elbtalaue und Wendland zum faszinierenden Land um Kamerun vereinen!

Reiterprüfung in Eis und Kälte

März 1, 2010 in Lokales, Pferdesport, Reitverein von Thorsten Rangnau

Hufeisen Reitlehrgang bei Hitzacker

Hufeisen Reitlehrgang bei Hitzacker

Kamerun Trotz Eis, Schnee und frostigen Temperaturen war die Pferdeliebe so groß, das sich fünf reitbegeisterte Mädchen und ihre Eltern wochenlang jeden Sonntag in das „Land Kamerun“ zum hiesigen Reitverein Sportfarm Lüneburger Heide e. V. nahe Hitzacker begaben, um sich dort auf die Prüfung zum „kleinen Hufeisen“ vorzubereiten.

Während ihre Freunde und Geschwister die Wochenenden mit spielen, fernsehen und anderen Freizeitaktivitäten verbrachten, lernten diese fünf Reiterinnen im Alter von 7 bis 11 Jahren von ihren Reitlehrerinnen Saskia Muchow und Lena Beyer alles über den richtigen Umgang mit ihren Lieblingen und verbesserten kontinuierlich ihr reiterisches Können in allen Grundgangarten, ebenso stand das Überspringen kleinerer Hindernisse auf dem Trainingsplan, das korrekte Ausführen vorgeschriebener Bahnfiguren und vieles andere, was sie über „ihre“ Pferde wissen wollten.

Am Sonntag, den 21. Februar 2010 um 153 Uhr war es dann soweit: Der Tag der Prüfung, auf den sie sich seit Anfang Januar so intensiv vorbereitet hatten, war da.

Während es sich die Eltern, Großeltern und Freunde im „Peerstall“, der Gaststätte des Reiterhofes, gemütlich machten, mussten die Mädels unter den strengen Augen der Prüferin Irmgard Resech ihre Pferde selbständig für die Prüfung herrichten.

Nachdem diese erste Hürde genommen war, ging es mit den Pferden in die Reithalle. Dort wartete der schwierigere Teil der Prüfung auf die jungen Reiterinnen. Hier mussten die fünf Mädchen nun ihr reiterisches Können unter Beweis stellen und zeigen, dass sie mit ihren Pferden auch in Formation, Trab und Galopp richtig umgehen können. Hier konnte man sehen, dass sich die gute und intensive Vorbereitung gelohnt hatte, denn alle fünf zeigten ihr gutes Können und es gab wenig Anlass zur Kritik.

Nun folgte der theoretische Teil der Prüfung, bei dem die Prüflinge nach ihrem Wissen über den richtigen Umgang mit Pferden, Pferdepflege, Pferdeanatomie, Lederzeugzeug, Haltung und Fütterung befragt wurden.

Nach der Prüfung gab es noch einige bange Minuten des Wartens, dann erschien die Prüferin mit der erlösenden Nachricht, alle fünf hatten die Prüfung zum „kleinen Hufeisen“ bestanden und nahmen strahlend ihre Urkunden entgegen.

Bild: © Land Kamerun www.Land-Kamerun.de

von rechts; Ida Schultz (Zernien), Nele Deistler (Hitzacker), Larissa Kölln (Pisselberg), Paula Meyer (Bredenbock), Jasmin Radina Henn (Karwitz)

www.sportfarm.org

Holger Kirsch putzt Schulungsraum des Vereins

Februar 28, 2010 in Pferdesport von Trixi Schnettler

Holger im Vereinschulungsraum

Holger im Vereinschulungsraum

Auch hier ist die Hierarchie der Reitlehrer streng eingehalten, denn Holgi darf einzig und allein die FENTSTER PUTZEN!!

Wildpferde in Kamerun

Februar 2, 2010 in Lokales, Pferdesport von LandKamerun

Wildpferde in Kamerun

Wildpferde in Kamerun

Von Hildegard Meyer -
Eine Geschichte aus Kamerun:
Hallo liebe Kameruner, ich
muss Euch etwas erzählen,
was ich neulich bei Euch
erlebt habe. Unverdrossen
sitze ich auf der Bank auf
einer Lichtung im Biotop und
lese mein Lieblingsbuch „Der
Pferdeflüsterer“. Das mache ich
immer so, wenn ich in Kamerun
bin. Ich sitze also so auf meiner
Lieblingsbank, direkt vor
mir der Teich – die Frösche
haben gelaicht und es wimmelt
nur so von Kaulquappen.
Einige Frösche quaken. Rechts
von mir ist dichter Wald mit
Unterholz. Links und hinter mir
Wiesen, Blüten und Sträucher.
Die Sonne scheint, es ist warm,
die Vögel zwitschern um die
Wette – die Welt ist so richtig in
Ordnung.
Doch plötzlich erschüttert
ein Warnruf eines Vogels die
Umgebung, eine Gruppe von
Vögeln flattert in Panik auf. Ich
denk mir so – naja ein Löwe im
Unterholz wird es schon nicht
sein – ich bin ja nicht in Afrika
– sondern in KAMERUN ( Ha,
Ha)
Ich vertiefe mich wieder in mein
Buch. Doch irgendetwas war
anders. Die Frösche quaken
nicht mehr – und die Vögel
hörten auf zu singen.
Es läuft mir kalt den Rücken
hinunter. Ich kann ganz deutlich
eine Bodenerschütterung
spüren. Was ist da bloß los?
Ich steh auf. Ich rufe „Hallo, ist
da jemand?“ – keine Antwort!
Es knackt im Unterholz. Ein
Schnauben. Ein Augenpaar
blitzt aus dem Dunkel des
Unterholzes. Ich bin überwältigt,
aufgeregt, habe Angst,
und bin neugierig zugleich. Was
ist das?
Wieder ein Schnauben und noch
mehr. Es scheint so als wäre
es eine Antwort auf das erste
Schnauben. Dann kann ich eine
ganz deutliche Bewegung im
Unterholz erkennen. Etwas
Großes, Braunes kommt
langsam aus dem Dickicht auf
die Lichtung zu, auf der ich
sitze. Ich sehe zwei schöne,
große, dunkle Augen, die mich
aufmerksam beobachten.
Mit einem Mal wird mir klar
– natürlich – ein Pferd. Aber
es sind noch mehr. Eine ganze
Herde. Meine Spannung
löst sich und Glückgefühle
machen sich breit. Wie in
einer Wildpferdeherde geht
vorneweg das Leittier und prüft
ob alles in Ordnung ist. Dann
erst kommt die ganze Herde
hinterher. Dieser Anblick dieser
schönen Tiere, die sich fast wie
Wildpferde in der Herde verhalten,
ist wunderschön.
Von jedem Mitglied der Herde
werde ich aufmerksam beachtet.
Die Pferde gehen direkt an
mir vorbei, nehmen Witterung
auf und beäugen mich. Dann
kehrt Ruhe in die Herde ein. Es
scheint fast so, als ob sie mich
schon nach so kurzer Zeit als
ein Teil ihrer Herde akzeptieren
würden.
Die Ruhe und Geborgenheit,
die so eine Herde ausstrahlt ist
unbeschreiblich. Ich beobachte,
dass die Pferde besonders an
dem saftigen Gras und Schilf
direkt am Teichufer interessiert
sind. Langsam ziehen sie weiter.
Ich bleibe zurück, schließe
die Augen und bin einfach nur
glücklich.
Jetzt bin ich wieder zu Hause,
im Büro. Aber wenn ich die
Augen schließe bin ich noch
immer in Kamerun bei meinen
Wildpferden.
Eure Hildegard Meyer

Galopp im tiefen Schnee

Januar 31, 2010 in Pferdesport von LandKamerun

Galopp im tiefen Schnee - Kamerun Lüneburger Heide

Galopp im tiefen Schnee - Kamerun Lüneburger Heide

Pferde wälzen sich im meterhohen Schnee

Januar 31, 2010 in Pferdesport von LandKamerun

Kameruner Pferde im Schnee - Winter Lüneburger Heide

Kameruner Pferde im Schnee - Winter Lüneburger Heide